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Titre : Biographisch-bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten der christlichen Zeitrechnung bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhundert. Bd. 1, Aa-Bertali / von Rob. Eitner

Auteur : Eitner, Robert (1832-1905)

Éditeur : Breitkopf und Härtel (Leipzig)

Date d'édition : 1900-1904

Sujet : Musique -- Biobibliographie -- Sources

Sujet : Musiciens -- Biographies -- Sources

Type : monographie imprimée

Langue : Allemand

Format : 11 vol. ; in-8

Format : application/pdf

Droits : domaine public

Identifiant : ark:/12148/bpt6k697380

Source : Bibliothèque nationale de France, 4-Vm-297 (1)

Relation : Notice d'ensemble : http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb30397283h

Relation : http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb30397283h

Provenance : bnf.fr

Date de mise en ligne : 15/10/2007

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Title : Biographisch-bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten der christlichen Zeitrechnung bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhundert. Bd. 1, Aa-Bertali / von Rob. Eitner

Author : Eitner, Robert (1832-1905)

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Bach, rrioduuiaun. 288 Bach, Friuleiuann.

auf der Violine ein Schüler des
Concertm. Graun (Joh. Gottl.) war
(sic?). Am 23. Juni 1733 wird or
zum Organisten an dor Sophien-
kirobe zu Dresden unter 4 Be-
werbern gewâhlt. (Fiirstenau 2 b,
220 teilt die naheren UrostSnde
aktetun&ffaig mit.) Er erhielt 79 ïhlr.
19 Gr. 6 Pf. festen Gehalt, 80 Thlr.
Zulage und oin Beneficium von
3 Fass Bier oder noch 5 Thlr.
Hier setzte er seine begonnenen
mathematischen Studien beim Hof-
matbematiker Walz fort (ib.). Am
16. April 1746 kam Friedemann
um soine Entlassung ein, "da er
eine Verbesserung aufserhalb Dres-
den gefunden" habe, welche Stelle
er schon Pfingsten antreten musse.
ZugJeich empfahl er den Schüler
und Schwiegersohn seines Vaters,
Johann Altnickol, zu seinem Nach-
folger. Friedemann ging nun als
Organist an die Liebfrauenkirche
in Halle (ib. aber nicht an die
,,Marienkircheu. Abdruck der Be-
stallung im Chrysander 2, 242).
Sein Gehalt betrug 181 Thlr. 12
Ggr. mit allen Nebeneinnahmen.
Eine Eingabe vom 20/10 1761 (ib.
245) betrifft die Erbôhung seines
Gehaltes, die ihm abor nicht be-
willigt wurde, da er sich durch
vielfache UngehSrigkeiten bei dem
Stadtkollegium bereits sehr un-
beliebt gemacht hatte. Die ab-
weisende Antwort zàhlt ihm alle
seine Sünden vor, darunter sind
wohl am meisten bezeichnend:
Yergesslichkeit, Dienstversâumnis
und ungebfihrliches Betragen (ib.).
Die nâchstfolgenden Jahre ver-
striohen in Hader und Unannehm-
lichkeiten aller Art. EndJich am
12. Mai 1764 richtet B. ein ganz
kurzes Schreiben an das Kirchen-
kollegiura, dass er seinen Abschied
nehme. Man griff mit Freuden

ou, zahlte ihm aber soiuon (f(.|ia|t
nur bis zum 12. Mai, statt wie H.
wtinschto bis Johanni. Nmilidem'
bis 1768 zwei Organiston sclmell
aufeinander das Zoitliche gesegnet
hatten, trat abermals eine Bewer-
bung um die Stelle ein und man
traut kaum seinen Augon, dass U.
sich wieder unterdenselben befindet.
Die Eingabe ist mit Halle den
22. Febr. 1768 gezeichnot (Clirys.
2, 247 Abdruck dersolbon). Er
muss sioh also, wie Chrysander
sagt, in Halle dienst- und brotlos
herumgetrieben haben und nur dio
Not und das Mitleid mit Frau und
Kindor mag ihn zu dem Schritte
gezwungen haben. Zeitgenossen
versichern uns zwar, dass or gegen
dieselben mit der gro'fsten Eoheit
und Sorglosigkeit gehandelt habe.
Chrysander 2, 218 teilt aus den
Kirchonbûchern der Liebfrauen.
kirche die Daten soiner Ver-
hoiratung und die Tawfscheine
seiner Kinder Wilhelm Adolf, Gott-
hilf Wilhelm u. Friederioa Sophia
mit. Er heiratete demnach am
25/2 1751 die Jungfr. Dorothea
Elisabeth, Herrn Johann Gotthilf
Georgi's, Acciseeinnehmers, atteste
Tochter. Die Kinder gebar sie
1752, 1754 und 1757. Nur die
Tochter blieb leben und sah ihren
Vater von Stufe zu Stufe immer
tiefer sinken. B's. "Wittwe erhielt
aus der 1786 stattfindenden Ber-
liner Messias Auff iihrung unter
Hiller's Direktion eine Untor-
stOtzang. Ueber B's. femere Schick-
sale erfahren wir nur aus Bumey
(3, 259), dass er 1772 in Braun-
schweig lebte und 1773 nach
Gottingen ging. Aus der Vossi-
schon Ztg. vom 29/4 1774 ersobcn
wir aus einem von ihm angekiin-
digten Orgel-Konxort Nachmittags
4 Uhr in der Marionkirche zu

Source: gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France, 4-Vm-297 (1)

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