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AUF8AMMELN, AUFBEWAHREN U. MESSEN D. GASE. 41
"1 .11 1.- 1

des Gastisches Fig. 17 einsenkt. Alles uberniessende Queck-
silber sammelt sich dann in dem unter dem Rohr a stehen-
den Gei~sse an.

Sollen in Sammeirohrchen befindliche Gase in das
Eudiometer übergefüllt werden, so bricht man deren zu-
geschmolzene Spitze unter Quecksilber ab, indem man die-
selbe gegen den Boden der Wanne drückt. Bringt man die
etwas nach oben gerichtete geôffnete Spitze unter die Mün-
dung des mit Quecksilber geiuUten Eudiometers und be-
wegt man das Rahrchen stossweise unter demselben, so
steigt das Gas leicht empor, selbst wenn die aufgebrochene
Oefinung nicht sehr weit ist.

Es kommt bei dieser Operation haungvor, dass kleine
Ga,sblâschen zwischen dem Quecksilber und der inneren
Eudiometerwand hângen bleiben; diese müssen sorgfaltig
zu dem im oberen Theile der Rohre benndiichen Gase
emporgetrieben werden; man bewirkt dies dadurch, dass
man die Quecksilbersaule im Inneren des Instrumentes
dergestalt in Oscillationen versetzt, dass die aufsteigende
Schwankung schneller erfolgt aïs die absteigende. Am
besten gelingt dies, wenn das auf dem Trager ee, Fig. 27,
liegende Rohr, mit den Quecksilberoscillationen synchro-
nisch, schnell abwa-rts und noch schneller stossweise wie-
der aufwârts bewegt wird.

Wird es nothig, Quecksilber in die pneumatische Wanne
nachzufüllen, so muss dies stets in gehoriger Entfernung
von den darin stehenden Messrohren und Eudiometern
geschehen; denn giesst man das Metall in Gestalt eines
continuirlichon Strahles nahe am Fusse solcher Rohren
ein, so konnen sogar dann noch Luftblasen in das Instru-
ment eindringen, wenn sich dessen Mundung mehrere Zoll
unter dem ausseren Quecksilber-Niveau befindet.
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