AUFSAMMELN, AUFBEWAHREN U. MERSEN T). C.ASE. 13 den, da es im Freien schon bei wenig bewegter Atmosphare unmoglich wird, eine Ixithrohrnamme zu handhaben. Fiir solche Falle reicht es aus, sich in Ermangelung eines Zeltes mit einem grossen Plaid zu versehen, wie ma,n es auf Gehirgsreisen zu tragen pfiegt. Dieser einfache Ueber- wurf, welcher auch gegen Kalte, Sturm und Regen erforder- lichenFalles erwiinschtenSchutz gewahrenka,nn, ist Jedem zu empfehlen, der sich mit Gasuntersuchungen in unbe- wohnten und gebirgigen Gegenden zu beschaftigen hat. Wenn man ein seiches Tuch zeltartig an der Erde über sich ausbreitet und seine Rânder mit Steinen beschwert, um den Luftzug abzuhalten, lassen sich allé Operationen, zu denen man einer Liciitnamme bedarf, selbst bei Sturm und Unwetter im Freien ausfùhren. Nur auf diese Weise liabe ich nach der grossen Eruption des Hekla im Jahre 1845 die Gewinnung der denKraterspalten dieses Vulcans entstromenden Gase ermoglichen kfinnen. Kann das aufgesammelte Gas unmittelbar zur Ana- lyse verwandt werden, so ist es nicht nothig, die Gefasse, worin es sich befindet, hermetisch mit dem Lothrohr zu verschliessen. Man benutzt dann eine gewohniiche Arznei- uascbe zum Auffangen, indem man den luftdichten Ver- schiussdurch einen gesunden, weichen Kork, den man noch mit einer Kautschukplatte ûberziehen kann, bewerkstelligt. Das Gas in grossern ats 40 bis 100 cbcm fassenden Flaschen aufzufangen, ist wegen der Unbequemlichkeit beimUmfulIenin derQuecksilberwanne nicht zu empteblen. Erhâlt man es in Flaschen uherHefert, die ihrer Grosse wegen nicht unter Quecksilher gebracht werden kcinnen, so taucht man nur den Hais derselben in Quecksilber und wechselt den Korlz mit einem anderen von folgender, aus Fig. 9 (a. f. S.) ersichtliclier Einrichtung. Die durch den Kautschukpfropi oder Kork H gefiihrte Glasrohre b ist mit