G. THrcMo~' M. G. ~aHM?):aM?!. 41 war ein mit einem Nonius versehener Maassstab, dessen eine Endnâche den Nullpunkt der Theilung bildete und an die ebene Flâche eines starken Messinglineals so an- geschraubt werden konnte, .dass der Maassstab senkrech't zu dieser Flâche stand. DieVerbindungsschraube ging durch einen in .dem Lineale befindlichen Schlitz, sodass der Maassstab lângs desselben verschiebbar war. An dem Ende des Lineals war ein Querstab angelothet, parallel dem Maassstab und ungefâbr von derselben Lange wie dieser. Mit diesem Instrumente wurde in der folgenden Weise v erfahren. Das Messinglineal war, ohne den Maassstab, an die vertical stehende Vordernache des Würfels fest an- gedrückt, sodass der Querstab sich über den Mûndungen der Canâle befand. Dann wurde eine 100 mm lange und 0,9 mm dicke, unten zugespitzte Stahlnadel in den zu messenden Canal gesenkt, oben gegen den mit etwas Siegel- lack überzogenen Querstab so angelegt, dass sie mit der Spitze aufstiess, sonst aber in keiner Berührung mit der Wand des Canals war, und in dieser Stellung mit Hülfe einer Lothrohrnamme an den Querstab befestigt. Nach dem Erkalten des Siegellacks wurde das Messinglineal an der Flache des Eisenwürfels aufwârts geschoben, sodass die Nadel aus dem Canale kam, ohne ihre Stellung gegen das Lineal zu andern. Nun wurde der Maassstab ange- schraubt, durch Verschiebung desselben lângs des Lineals die Spitze der Nadel dicht an die Theilung des Nonius gebracht, und der Nonius so eingestellt, dass sein Null- punkt mit der Nadeispitze coincidirte. Es konnte dann der Abstand der Spitze von der Flâche des Lineals, d. h. der Abstand des tiefsten Punktes des Canals von der Vor- derflache des Würfels an der Theilung des Maassstabes abgelesen werden. Wir fanden so aus einer grossen Zahl von Messungen, die für denselben Canal hochstens um 0,15 mm voneinander differirten, für den ersten, zweiteu, dritten Canal ~=5,46 mm, =44,65 mm, =71,26 mm.