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G. THrcMo~' M. G. ~aHM?):aM?!.

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war ein mit einem Nonius versehener Maassstab, dessen
eine Endnâche den Nullpunkt der Theilung bildete und
an die ebene Flâche eines starken Messinglineals so an-
geschraubt werden konnte, .dass der Maassstab senkrech't
zu dieser Flâche stand. DieVerbindungsschraube ging durch
einen in .dem Lineale befindlichen Schlitz, sodass der
Maassstab lângs desselben verschiebbar war. An dem Ende
des Lineals war ein Querstab angelothet, parallel dem
Maassstab und ungefâbr von derselben Lange wie dieser.
Mit diesem Instrumente wurde in der folgenden Weise
v erfahren. Das Messinglineal war, ohne den Maassstab,
an die vertical stehende Vordernache des Würfels fest an-
gedrückt, sodass der Querstab sich über den Mûndungen
der Canâle befand. Dann wurde eine 100 mm lange und
0,9 mm dicke, unten zugespitzte Stahlnadel in den zu
messenden Canal gesenkt, oben gegen den mit etwas Siegel-
lack überzogenen Querstab so angelegt, dass sie mit der
Spitze aufstiess, sonst aber in keiner Berührung mit der
Wand des Canals war, und in dieser Stellung mit Hülfe
einer Lothrohrnamme an den Querstab befestigt. Nach
dem Erkalten des Siegellacks wurde das Messinglineal an
der Flache des Eisenwürfels aufwârts geschoben, sodass
die Nadel aus dem Canale kam, ohne ihre Stellung gegen
das Lineal zu andern. Nun wurde der Maassstab ange-
schraubt, durch Verschiebung desselben lângs des Lineals
die Spitze der Nadel dicht an die Theilung des Nonius
gebracht, und der Nonius so eingestellt, dass sein Null-
punkt mit der Nadeispitze coincidirte. Es konnte dann
der Abstand der Spitze von der Flâche des Lineals, d. h.
der Abstand des tiefsten Punktes des Canals von der Vor-
derflache des Würfels an der Theilung des Maassstabes
abgelesen werden.

Wir fanden so aus einer grossen Zahl von Messungen,
die für denselben Canal hochstens um 0,15 mm voneinander
differirten, für den

ersten, zweiteu, dritten Canal

~=5,46 mm, =44,65 mm, =71,26 mm.
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