G. ~7'cA~O~' M. G. Hansemann. 18 in der angegebenen Weise benutzt werden dürfen, auch, wenn man durch v die Temperaturen dieser. Lothstellen bezeichnet, gerechnet von der ursprünglichen Temperatur des Würfels. Dabei soll aber nur der Fall ins Auge ge- fasst werden, dass die Seitennâchen und die Hinternâche des Würfels keinen merkbaren Einfluss auf die Verbrei- tung der Wârme in ihm haben, das sehr kleine Glied R + h U1 in der Gleichung (13) also vernachiâssigt wer- den darf. Der Durchmesser eines jeden der Canale soll als un- endlich klein angenommen werden; der Einfluss desselben auf die Temperaturvertheilung in dem Würfel wird sich dann nur auf unendlich kleine Entfernungen von seiner Wand hin erstrecken. Man denke sich eine Flâche s, die die Umgebung des Canals in einer Weite von dem übrigen Theile des Würfels abgrenzt, die klein, aber gross genug ist, um einen Einfluss des Canals auf die. Temperaturen jenseits derselben auszuschliessen. Diese Flâche s, deren grossier Theil als, eine cylindrische Flâche von kreisfor- migem Querschnitt gedacht werden moge, ergânze man zu einer geschlossenen, indem man die Cylindernâche in die Luft hin verlângert und einen Querschnitt (der durch die Drahte der Thermokette_ hindurchgeht) hinzufügt. Man stelle sich die Aufgabe, die Wârmebewegung in dem Système zu ermitteln, das durch die so gebildete Flâche vollstandig begrenzt ist. Die Umgebung des Würfels hat die Temperatur Null; dieselbe Temperatur haben die Quer- schnitte der Drahte der Thermokette, die zu der begren- zenden Flâche gehoren, und man wird annehmen durfen, dass die ausserhalb des Würfels befindlichen Stücke dieser Drahte ihre Wârme gegen eine Umgebung von derselben' Temperatur ausstrahlen. Die Elemente der Flâchè s haben diejenigen Temperaturen, die sie zur selben Zeit haben würden, wenn der Canal nicht vorhanden wâre, Tempera- turen, die, wie bisher, durch v bezeichnet werden sollen Bedeutet die Temperatur irgend eines Punktes des be- trachteten Systemes zur Zeit so ist durch v eindeutig