(?. ~reAAo~' M. G. Hansemann. 42 Die beiden Thermoketten, die wir benutzten, be- standen, wie bereits erwâhnt, aus Kupfer- und Neusilber- draht. Die einzelnen Drâhte waren für sich, und die zu- sammengelotheten dann noch einmal zusammen mit Seide umsponnen. Die auf diese Weise fest verbundenen Drâhte liessen sich noch leicht in die Canale des Eisenwürfels einführen. Ihre von der Umhullung befreiten Enden waren kegelformig so zugeschliffen, dass sie in die Enden der Canale genau hineinpassten. Nachdem sie in diese fest hineingedrückt waren, wurden die Drahte an der obern Flache des Würfels mit Wachskitt befestigt und dadurch zugleich die Ca.na.le geschlossen. An dem ersten Canal befand sich bei allen Versuchen die eine Lothstelle der Thermokette I, wâhrend die eine Lothstelle der Thermokette II bei einigen Versuchen in den zweiten, bei anderen in den dritten Canal eingeführt war. Die beiden Thermoketten waren im übrigen ganz gleich, nur waren ihre Widerstânde ein wenig verschie- den. Der Widerstand des aus dem Galvanometer und einer der Thermoketten gebildeten Kreises war 1,0051 mal' so gross, wenn die Thermokette II, als wenn die Thermokette 1 in dem Kreise sich befand. Die beiden, nicht in den Würfel eingeführten Loth- stellen der Thermoketten befanden sich, mit der Kugel eines Thermometers in Watte eingepackt und zusammen- gebunden, in einem Kasten mit doppelten Wanden, zwischen denen Wasser war. Die Temperatur im Innern dieses Kastens variirte ungemein langsam und konnte an der Scala. des Thermometers abgelesen werden, die durch cHe Wandungen des Kastens hindurchtrat. In demselben Kasten war auch noch ein Quecksilbercommutator aufgestellt, der durch Schnüre von aussen umgelegt werden konnte und gestattete, nach Willkür die eine oder andere Thermo- kette mit dem Galvanometer zu verbinden. Das Umlegen des Commutators geschah wâhrend des Versuchs durch das oben erwahnte Uhrwerk, welches durch das Verschieben des Schirmes in Bewegung gesetzt wurde.